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Docker ist eine Plattform zur sogenannten Containerisierung von Anwendungen. Container ermöglichen es, eine Anwendung gemeinsam mit den für sie benötigten Komponenten in einer standardisierten und weitgehend isolierten Umgebung auszuführen.
Vereinfacht kann man sich einen Container wie eine speziell vorbereitete Transportbox für Software vorstellen: In ihr befinden sich die Anwendung und die notwendigen Abhängigkeiten. Dadurch lässt sie sich in unterschiedlichen Umgebungen vergleichbarer betreiben.
Das ist besonders hilfreich, weil Software andernfalls auf verschiedenen Computern oder Servern unterschiedlich reagieren kann. Unterschiedliche Versionen von Bibliotheken, Programmiersprachen oder Systemeinstellungen können zu Problemen führen. Mit Containern lassen sich solche Unterschiede besser kontrollieren.
Docker eignet sich beispielsweise für Webanwendungen, Datenbanken, Entwicklungsumgebungen und komplexe Systeme, die aus mehreren einzelnen Diensten bestehen. Entwickler können Anwendungen dadurch einheitlicher entwickeln, testen und bereitstellen. Zudem können mehrere voneinander getrennte Anwendungen auf derselben Infrastruktur betrieben werden.